Neues Ausländergesetz seit 11. September in Kraft: Was sich ändert, wenn Sie bereits legal hier leben
Das Gesetz Nr. 62/2026 wurde am 10. September im Diário da República veröffentlicht und trat am Folgetag in Kraft. Es passt das portugiesische Recht an den EU-Migrations- und Asylpakt an, nachdem das Verfassungsgericht am 28. August in den angefochtenen Bestimmungen keine Verfassungswidrigkeit festgestellt hatte. Die Verschärfungen treffen vor allem Menschen ohne Aufenthaltsrecht und Asylsuchende: verpflichtendes Screening an der Grenze, ein Rückführungsverfahren an der Grenze von bis zu 12 Wochen sowie strengere Regeln für Haft und Abschiebung. Für Menschen, die bereits legal hier leben, stechen zwei Änderungen hervor: Für einen Wechsel des Arbeitgebers oder der Art der Tätigkeit genügt jetzt eine Mitteilung an die AIMA, ohne neuen Aufenthaltstitel, und die AIMA muss über Anträge auf Aufenthaltserlaubnis innerhalb von 90 Tagen entscheiden, verlängerbar um 30.
Warum das für deinen Umzug wichtig ist
Wer den Job wechselt, muss das jetzt nur der AIMA mitteilen — der Aufenthaltstitel bleibt gültig. Die härteren Regeln treffen vor allem Menschen, die ohne Visum einreisen.
Dies ist Re-locant.coms eigene Zusammenfassung, die erklärt, was die Aktualisierung für Menschen bedeutet, die nach Portugal ziehen oder dort leben. Den vollständigen Originalbericht findest du in der Quelle unten.